Spur der Häuser

Die Ausstellung Spur der Häuserzeigt verschiedene künstlerische Positionen, die den Spuren der Glasmacherzeit in der Adelegg nachgehen. Sie sind während des Waldfests (18.-19. Juli 2026) rund um den historischen Siedlungsort Haus 21 entstanden. Die Inszenierungen und Installationen werden als künstlerische Spurensicherung in den Räumen des Stadtstadels Lounge Art in Kempten präsentiert.

Die Videoinstallation von Jonas Maria Ried dokumentiert die Wald-Performance am ehemaligen Hofbaum, einer 250 Jahre alten Sommerlinde, und setzt Frauenarbeit, Glasmachertradition und Landschaft miteinander in Beziehung. Die Glasmasken von Dorothea Klug und Nikolaus Fasslrinner sind Relikte der poetischen Inszenierung der Waldgeister. Hans J. Wiegners Fotoarbeiten Sommerschnee - ein Wintermärchen ruft Assoziationen an winterliche Landschaften, das Geschichtenerzählen in der Stube und die Religiosität vergangener Zeiten hervor. Mit der Arbeit Glaswege verwandelt der Künstler und Glasmacher Stefan Michaelis die vertraute Form der Steinmännchen in poetische Wegzeichen aus Glas und erinnert an die vergangene Glasmacherzeit. Die Sound Installation Echo der Adelegg von Stephan Malane verdichtet Fragmente von Alphornklängen und Naturaufnahmen zu einer akustischen Landschaft. Bettina Kahl und Gerti Epple lassen mit ihrer Waldbar die Atmosphäre des Waldfests wieder aufleben.
Kuratiert wird die Ausstellung von Susa Pop.

Eröffnung am 4. September - 19 Uhr
Matinee Programm am 5. September - Künstlergespräche
10-11 Uhr - mit dem Künstler, Glasmacher und Betreiber der Glashütte Schmidsfelden
11-12 Uhr - mit dem Videoperformancekünstler Jonas Maria Ried
12-13 Uhr - mit dem Künstler Hans J. Wiegner
Matinee Programm am 5. September - Kuratorischer Rundgang
11-12 Uhr mit Susa Pop, Kuratorin und Hans J. Wiegner, Künstler und Künstlerischer Leiter

06.09.2026 um 00:00
Poster Composing
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Die Ausstellung Spur der Häuserzeigt verschiedene künstlerische Positionen, die den Spuren der Glasmacherzeit in der Adelegg nachgehen. Sie sind während des Waldfests (18.-19. Juli 2026) rund um den historischen Siedlungsort Haus 21 entstanden. Die Inszenierungen und Installationen werden als künstlerische Spurensicherung in den Räumen des Stadtstadels Lounge Art in Kempten präsentiert.

Die Videoinstallation von Jonas Maria Ried dokumentiert die Wald-Performance am ehemaligen Hofbaum, einer 250 Jahre alten Sommerlinde, und setzt Frauenarbeit, Glasmachertradition und Landschaft miteinander in Beziehung. Die Glasmasken von Dorothea Klug und Nikolaus Fasslrinner sind Relikte der poetischen Inszenierung der Waldgeister. Hans J. Wiegners Fotoarbeiten Sommerschnee - ein Wintermärchen ruft Assoziationen an winterliche Landschaften, das Geschichtenerzählen in der Stube und die Religiosität vergangener Zeiten hervor. Mit der Arbeit Glaswege verwandelt der Künstler und Glasmacher Stefan Michaelis die vertraute Form der Steinmännchen in poetische Wegzeichen aus Glas und erinnert an die vergangene Glasmacherzeit. Die Sound Installation Echo der Adelegg von Stephan Malane verdichtet Fragmente von Alphornklängen und Naturaufnahmen zu einer akustischen Landschaft. Bettina Kahl und Gerti Epple lassen mit ihrer Waldbar die Atmosphäre des Waldfests wieder aufleben.
Kuratiert wird die Ausstellung von Susa Pop.

Eröffnung am 4. September - 19 Uhr
Matinee Programm am 5. September - Künstlergespräche
10-11 Uhr - mit dem Künstler, Glasmacher und Betreiber der Glashütte Schmidsfelden
11-12 Uhr - mit dem Videoperformancekünstler Jonas Maria Ried
12-13 Uhr - mit dem Künstler Hans J. Wiegner
Matinee Programm am 5. September - Kuratorischer Rundgang
11-12 Uhr mit Susa Pop, Kuratorin und Hans J. Wiegner, Künstler und Künstlerischer Leiter

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