SCHTONK!

Erinnern Sie sich: 1983 veröffentlicht die Zeitschrift „Stern“ angeblich verschollene und nun plötzlich aus dem Nichts aufgetauchte Hitlertagebücher – eine Weltsensation. Die Öffentlichkeit ist begeistert. Der Führer ganz privat. Ein Mensch wie Du und ich. Dumm nur, dass es sich um Fälschungen handelt, erstunken und erlogen von einem schwäbischen Hochstapler.

Die übermenschlichen Anstrengungen der letzten Zeit verursachen mir Blähungen im Darmbereich.“ Erinnern Sie sich: 1983 veröffentlicht die Zeitschrift „Stern“ angeblich verschollene und nun plötzlich aus dem Nichts aufgetauchte Hitlertagebücher – eine Weltsensation. Die Öffentlichkeit ist begeistert. Der Führer ganz privat. Ein Mensch wie Du und ich. Dumm nur, dass es sich um Fälschungen handelt, erstunken und erlogen von einem schwäbischen Hochstapler. SCHTONK! nannte der geniale Regisseur Helmut Dietl seinen oscarnominierten Film, den er knapp zehn Jahre später aus diesem fatalen Presseskandal machte. Eine beißende Realsatire über die Faszination der Deutschen für alles, was mit der NS-Zeit zu tun hat. Die AGV-TheaterCompany bringt das Originaldrehbuch des Films nun als Theaterstück auf die Bühne

16.04.2026 um 20:00
Schtonk_ AGV-Theater-Company (c) Christine Mahler
Schtonk_ AGV-Theater-Company (c) Christine Mahler
Erinnern Sie sich: 1983 veröffentlicht die Zeitschrift „Stern“ angeblich verschollene und nun plötzlich aus dem Nichts aufgetauchte Hitlertagebücher – eine Weltsensation. Die Öffentlichkeit ist begeistert. Der Führer ganz privat. Ein Mensch wie Du und ich. Dumm nur, dass es sich um Fälschungen handelt, erstunken und erlogen von einem schwäbischen Hochstapler.

Die übermenschlichen Anstrengungen der letzten Zeit verursachen mir Blähungen im Darmbereich.“ Erinnern Sie sich: 1983 veröffentlicht die Zeitschrift „Stern“ angeblich verschollene und nun plötzlich aus dem Nichts aufgetauchte Hitlertagebücher – eine Weltsensation. Die Öffentlichkeit ist begeistert. Der Führer ganz privat. Ein Mensch wie Du und ich. Dumm nur, dass es sich um Fälschungen handelt, erstunken und erlogen von einem schwäbischen Hochstapler. SCHTONK! nannte der geniale Regisseur Helmut Dietl seinen oscarnominierten Film, den er knapp zehn Jahre später aus diesem fatalen Presseskandal machte. Eine beißende Realsatire über die Faszination der Deutschen für alles, was mit der NS-Zeit zu tun hat. Die AGV-TheaterCompany bringt das Originaldrehbuch des Films nun als Theaterstück auf die Bühne

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