Festival vielsaitig

Kammermusikfestival vom 2. bis 9. September 2026

"Spielräume"

 

Das Festival vielsaitig beleuchtet alljährlich die historische Bedeutung der Stadt Füssen als Wiege des Lauten- und Geigenbaus. Acht Konzerte, eine musikalische Teestunde, zwei Vorträge und der Treffpunkt Geigenbau machen aus der Zeit vom 2. bis zum 9. September das Barockkloster St. Mang zu einem Ort der lebendigen Musikgeschichte und einem Aussichtspunkt in die Zukunft: Soeben hat Julian Steckel, der künstlerische Leiter des Festivals, das Leonkoro Quartet zum "Quartet in Residence" ernannt. Damit geht der Plan einer Streicherakademie einher, die dem höchstbegabten Nachwuchs beste Entfaltungsmöglichkeiten bieten soll.

 

In den Konzerten erwartet das Publikum eine Mischung aus Klassik und Jazz, Alter und Neuer Musik. Der Eröffnungsabend am 2. September beschert ein internationales Spitzentreffen: Das Leonkoro Quartet, die amerikanisch-russische Geigerin Maria Ioudenitch, der britische Geiger Stephen Waarts, sein Landsmann Timothy Ridout an der Viola und der Cellist Julian Steckel stellen Werke von Henry Purcell und Felix Mendelssohn sowie das selten aufgeführte Oktett von George Enescu vor. Tags drauf verbindet der preisgekrönte Pianist Florian Weber klassische Virtuosität mit zeitgenössischem Jazz auf eine Weise, die das Magazin All about Jazz auf den prägnanten Nenner brachte: "impressive".  Aus Dänemark reist das Trio con Brio Copenhagen an, der australische Cembalist und Keyboarder Anthony Romaniuk zaubert gemeinsam mit Julian Steckel – und zum Festivalabschluss bringt der Männergesangverein Walhalla zum Seidlwirt, in Wirklichkeit ein vierköpfiges Ensemble erstklassiger Opernsänger, mit einem humorvollen, selbstironischen und nostalgischen Medley aus Klassik und Operette, Barbershop-Songs und Chansons einen hinreißenden "Abgesang".

 

Der Meisterkurs des Leonkoro Quartets, zwei Vorträge und der beliebte Treffpunkt Geigenbau, bei dem Geigenbauer aus der Region und aus Cremona, der Füssener Partnerstadt, ihre Instrumente im Refektorium des Barockklosters St. Mang zur Schau stellen, sind wesentlicher Bestandteil des 24. Festivals vielsaitig.

 

Last but not least: Der hochbegabte Nachwuchs, der die Meisterklasse des Leonkoro Quartets absolviert, wird gleich zweimal in Erscheinung treten: Zunächst am Nachmittag des 4. September in der Orangerie des Barockklosters St. Mang und dann einen Tag später im Kaisersaal, wo die Früchte des exquisiten Unterrichts zu hören sind. Dabei erklingen einige der markantesten Erscheinungen dieser unendlich vielsaitigen "Königsklasse".

02.09.2026 um 19:00
Julian Steckel, künstlerische Leitung des Festivals vielsaitig
Julian Steckel, künstlerische Leitung des Festivals vielsaitig© Julian Steckel
Kammermusikfestival vom 2. bis 9. September 2026

"Spielräume"

 

Das Festival vielsaitig beleuchtet alljährlich die historische Bedeutung der Stadt Füssen als Wiege des Lauten- und Geigenbaus. Acht Konzerte, eine musikalische Teestunde, zwei Vorträge und der Treffpunkt Geigenbau machen aus der Zeit vom 2. bis zum 9. September das Barockkloster St. Mang zu einem Ort der lebendigen Musikgeschichte und einem Aussichtspunkt in die Zukunft: Soeben hat Julian Steckel, der künstlerische Leiter des Festivals, das Leonkoro Quartet zum "Quartet in Residence" ernannt. Damit geht der Plan einer Streicherakademie einher, die dem höchstbegabten Nachwuchs beste Entfaltungsmöglichkeiten bieten soll.

 

In den Konzerten erwartet das Publikum eine Mischung aus Klassik und Jazz, Alter und Neuer Musik. Der Eröffnungsabend am 2. September beschert ein internationales Spitzentreffen: Das Leonkoro Quartet, die amerikanisch-russische Geigerin Maria Ioudenitch, der britische Geiger Stephen Waarts, sein Landsmann Timothy Ridout an der Viola und der Cellist Julian Steckel stellen Werke von Henry Purcell und Felix Mendelssohn sowie das selten aufgeführte Oktett von George Enescu vor. Tags drauf verbindet der preisgekrönte Pianist Florian Weber klassische Virtuosität mit zeitgenössischem Jazz auf eine Weise, die das Magazin All about Jazz auf den prägnanten Nenner brachte: "impressive".  Aus Dänemark reist das Trio con Brio Copenhagen an, der australische Cembalist und Keyboarder Anthony Romaniuk zaubert gemeinsam mit Julian Steckel – und zum Festivalabschluss bringt der Männergesangverein Walhalla zum Seidlwirt, in Wirklichkeit ein vierköpfiges Ensemble erstklassiger Opernsänger, mit einem humorvollen, selbstironischen und nostalgischen Medley aus Klassik und Operette, Barbershop-Songs und Chansons einen hinreißenden "Abgesang".

 

Der Meisterkurs des Leonkoro Quartets, zwei Vorträge und der beliebte Treffpunkt Geigenbau, bei dem Geigenbauer aus der Region und aus Cremona, der Füssener Partnerstadt, ihre Instrumente im Refektorium des Barockklosters St. Mang zur Schau stellen, sind wesentlicher Bestandteil des 24. Festivals vielsaitig.

 

Last but not least: Der hochbegabte Nachwuchs, der die Meisterklasse des Leonkoro Quartets absolviert, wird gleich zweimal in Erscheinung treten: Zunächst am Nachmittag des 4. September in der Orangerie des Barockklosters St. Mang und dann einen Tag später im Kaisersaal, wo die Früchte des exquisiten Unterrichts zu hören sind. Dabei erklingen einige der markantesten Erscheinungen dieser unendlich vielsaitigen "Königsklasse".

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