Ausstellung „Unsere Moore – faszinierend, vielfältig, unverzichtbar“

Vom 25. September bis 5. November 2026 ist im Foyer des Landratsamtes Ostallgäu die Ausstellung „Unsere Moore – faszinierend, vielfältig, unverzichtbar“ des Bayerischen Landesamtes für Umwelt zu sehen. Initiiert wurde die Ausstellung von Johannes Götz, Projektkoordinator für Moorwaldbewirtschaftung im Kleinprivatwald am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren.

 

Die verschiedenen Funktionen der Moore

Die Ausstellung widmet sich einem der wertvollsten Lebensräume Bayerns. Die Moore des Freistaats konnten sich über rund 10.000 Jahre hinweg nahezu ungestört entwickeln und zählen heute zu den ökologisch bedeutendsten Landschaften Bayerns. Seit etwa 100 bis 200 Jahren werden viele dieser Feuchtgebiete jedoch entwässert, wodurch ihre natürlichen Funktionen zunehmend beeinträchtigt werden.

Intakte Moore bieten zahlreichen gefährdeten Tier- und Pflanzenarten einen einzigartigen Lebensraum und spielen eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Landschaftswasserhaushalts. Darüber hinaus leisten sie einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz, denn Moore bestehen zu großen Teilen aus Torf, der große Mengen Kohlenstoff speichert. Werden Moore entwässert, beginnt die Zersetzung des Torfes, wodurch CO₂ freigesetzt wird.

Die Ausstellung vermittelt anschaulich die Entstehung und Entwicklung der Moore Bayerns, erläutert deren vielfältige Funktionen für Natur, Wasserhaushalt und Klima und zeigt auf, wie jede und jeder Einzelne zum Schutz dieser besonderen Lebensräume beitragen kann.

 

Aufruf an Moorwaldbesitzer

„Begleitend zur Ausstellung sind auch Materialien zum Projekt der angepassten Moorwaldbewirtschaftung ausgelegt. Wir möchten damit über die finanziellen Förderungsmöglichkeiten im Moorwald informieren und Moorwaldbesitzern waldbauliche Beratungen für ihre Flächen anbieten.“ erklärt Johannes Götz. „Wir sehen die Ausstellung als eine gute Gelegenheit, das Thema Moor- und Klimaschutz stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.“ ergänzt Leon Mahlkow, Abteilungsleiter Forsten am AELF Kaufbeuren.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Landratsamtes Ostallgäu in Marktoberdorf frei zugänglich. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich über die Bedeutung der Moore sowie über Möglichkeiten ihres Schutzes und ihrer nachhaltigen Bewirtschaftung zu informieren.

 

Weitere Informationen

Nützliche Infos für Waldbesitzer zur Moorwaldbewirtschaftung bietet die Moorwald-Website der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) unter s.bayern.de/moorwald sowie die Websites der Allgäuer Moorallianz unter www.moorallianz.de.

Für Beratungen zur Moorwaldbewirtschaftung und finanziellen Förderungsmöglichkeiten steht Ihnen Johannes Götz unter 08341 / 9002-1415 sowie 01522 / 3029416 oder johannes.goetz@aelf-kf.bayern.de zur Verfügung.

25.09.2026 um 07:30
Herbstlich-gefärbte Birken am Hochmoorrand im Allgäuer Wasenmoos
Herbstlich-gefärbte Birken am Hochmoorrand im Allgäuer Wasenmoos© Boris Mittermeier

Vom 25. September bis 5. November 2026 ist im Foyer des Landratsamtes Ostallgäu die Ausstellung „Unsere Moore – faszinierend, vielfältig, unverzichtbar“ des Bayerischen Landesamtes für Umwelt zu sehen. Initiiert wurde die Ausstellung von Johannes Götz, Projektkoordinator für Moorwaldbewirtschaftung im Kleinprivatwald am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren.

 

Die verschiedenen Funktionen der Moore

Die Ausstellung widmet sich einem der wertvollsten Lebensräume Bayerns. Die Moore des Freistaats konnten sich über rund 10.000 Jahre hinweg nahezu ungestört entwickeln und zählen heute zu den ökologisch bedeutendsten Landschaften Bayerns. Seit etwa 100 bis 200 Jahren werden viele dieser Feuchtgebiete jedoch entwässert, wodurch ihre natürlichen Funktionen zunehmend beeinträchtigt werden.

Intakte Moore bieten zahlreichen gefährdeten Tier- und Pflanzenarten einen einzigartigen Lebensraum und spielen eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Landschaftswasserhaushalts. Darüber hinaus leisten sie einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz, denn Moore bestehen zu großen Teilen aus Torf, der große Mengen Kohlenstoff speichert. Werden Moore entwässert, beginnt die Zersetzung des Torfes, wodurch CO₂ freigesetzt wird.

Die Ausstellung vermittelt anschaulich die Entstehung und Entwicklung der Moore Bayerns, erläutert deren vielfältige Funktionen für Natur, Wasserhaushalt und Klima und zeigt auf, wie jede und jeder Einzelne zum Schutz dieser besonderen Lebensräume beitragen kann.

 

Aufruf an Moorwaldbesitzer

„Begleitend zur Ausstellung sind auch Materialien zum Projekt der angepassten Moorwaldbewirtschaftung ausgelegt. Wir möchten damit über die finanziellen Förderungsmöglichkeiten im Moorwald informieren und Moorwaldbesitzern waldbauliche Beratungen für ihre Flächen anbieten.“ erklärt Johannes Götz. „Wir sehen die Ausstellung als eine gute Gelegenheit, das Thema Moor- und Klimaschutz stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.“ ergänzt Leon Mahlkow, Abteilungsleiter Forsten am AELF Kaufbeuren.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Landratsamtes Ostallgäu in Marktoberdorf frei zugänglich. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich über die Bedeutung der Moore sowie über Möglichkeiten ihres Schutzes und ihrer nachhaltigen Bewirtschaftung zu informieren.

 

Weitere Informationen

Nützliche Infos für Waldbesitzer zur Moorwaldbewirtschaftung bietet die Moorwald-Website der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) unter s.bayern.de/moorwald sowie die Websites der Allgäuer Moorallianz unter www.moorallianz.de.

Für Beratungen zur Moorwaldbewirtschaftung und finanziellen Förderungsmöglichkeiten steht Ihnen Johannes Götz unter 08341 / 9002-1415 sowie 01522 / 3029416 oder johannes.goetz@aelf-kf.bayern.de zur Verfügung.

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